WE BOTS // Do. 13. Dezember

Do. 13. Dezember 2018, 20h Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen

Wegbeschreibung

 

Worum gehts?

Bewundert durch ihr Versprechen, die Grenzen des Machbaren auszuweiten. Gefürchtet durch ihre wachsende Intelligenz, die den Kontrollverlust erahnen lässt. Roboter üben seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus und werden zur Projektionsfläche für Zukunftsfiktionen.

„WE BOTS“ erzählt die Geschichte der ambivalenten Beziehung zwischen Mensch und Roboter. Die mythologische Figur „Golem“ bildet den roten Faden. Eine Sagengestalt des Mittelalters, die von Weisen aus Lehm geformt und durch „Zahlencodes“ zum Leben erweckt wird. Sie schafft eine Brücke zwischen dem Jetzt und einem Damals, als die ersten Roboter im Kino Einzug hielten.

Die erste Produktion des Kollektivs „Drei Orangen“ – ein unterhaltsamer Abend, an dem Roboter zuweilen ihren Erbauern trotzen oder gar die Kontrolle übernehmen.

Was passiert?

Zwei Videoleinwände präsentieren unglaubliche Szenen, das Publikum ist durch ungewöhnliche Bestuhlung Teil des Geschehens. Drei virtuose Solisten der regionalen Klassik- Jazz- und Elektronik – Szene spielen live eigens komponierte Musik.

Die Tänzerin Sawako Nunotani, die die mythologische Figur „Golem“ verkörpert, schafft eine Brücke zwischen dem Hier und Heute und der Kulturgeschichte der Roboter, indem sie sich von Musik und Filmen zu Bewegungen inspirieren lässt, aber auch die Zuschauer in ein live-Erlebnis miteinbezieht.

Welche Filme werden gezeigt?

Kurzfilme wie „Exiting the factory“ (1895), „Automatic motorist“ (1911) und „Mechanical doll“ (1922) tragen ein Roboter-Bild der Menschen zu den Anfängen der Filmgeschichte bei. So begegnen den Zuschauern selbstfahrende Autos, aufziehbare Puppen oder Vehikel zu fernen Planeten.

Welche Musik wird gespielt?

Es wird filmmusikalisch begleitet mit eigens komponierter und improvisierter Musik und elektronischen Sounds.

Oliver Prechtl, Stuttgarter Soundtüftler und Pianist bewegt sich zwischen Klangkunst, Noise und Moderner Klassik.

Daniel Kartmann, Schlagzeuger, Vibraphonspieler und Performer in mehreren Theaterkompanien kommt von Jazz- und Improvisationsmusik.

Daniela Petry, Kontrabasssistin, die viele Klänge aus ihrem Instrument zaubert und sowohl die Klassische- als auch Jazz-Musik kennt, war in vielen Theaterproduktionen beteiligt und bringt hier ihre Liebe zum Film ein.

Hintergrund der Reihe „Drei Orangen – Musik, Tanz, Film // Live“:

Für das Kollektiv „Drei Orangen“ ist Livemusik mehr als Klang und Tanz mehr als Bewegung. Ziel ist vielmehr eine Interdisziplinäre Verschmelzung von Musik, Tanz und Film, durch die ein Thema und seine Kulturgeschichte erlebbar werden. So können Inhalte auf neue Weise erfahren werden, die uns tagtäglich umgeben und emotional umtreiben. Die Themen wechseln bei jeder Ausgabe.

Tanz: Sawako Nunotani
Kontrabass / Idee: Daniela Petry
Schlagzeug / Vibraphon: Daniel Kartmann
Klavier / Elektronik: Oliver Prechtl

VVK 11,00 €
AK 14,00 €
Schüler/Studenten
3 € Ermäßigung

Der Dank der Drei Orangen gilt dem Kulturamt Esslingen, des Kulturzentrum Dieselstrasse, des Komma / 5bis9 Esslingen und dem Kommunalen Kino Esslingen. Das Konzept wurde entwickelt mithilfe des „european centre for creative economy“.

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