Das machen die drei Orangen

Kollektiv aus Musiker*innen, Tänzer*innen, Videokünstler*innen und anderen freien Künstler*innen zumeist aus Baden-Württemberg.

Die agile Verbindung entwickelt ihre szenischen Performances selbst, stellt Ordnungen zwischen den Disziplinen, Verbindungen zum Publikum und normierte Perspektiven zwischen Darstellern und Zuschauern auf den Kopf – mit einem Zweck:

Themen mit Bezug zu unserer aktuellen Gesellschaft sollen sinnlich spürbar sein. Historische Kontexte, Verschiedenen Kunstrichtungen und Kulturkreise, werden zu Performances gebaut, die durch Improvisation aufs Publikum reagieren.

2018 wurde das Verhältnis zwischen Menschen und Maschinen katalysiert: WE BOTS wagt Thesen zu Improvisation und Programmierung.

2019 entwickeln wir partizipativ in öffentlichen – und Aufführungsräumen unser nächstes Werk:

nächste Produktion:
„DER CONTEST
– Du urteilst und deine Welt verändert sich“

Musik, Tanz, ein Video des designierten Publikums und eine Box.
Ein Abenteuer für Darsteller und Publikum mit wilden Klängen, großartiger Schönheit, und Sieg der dionysischen Weltanschauung.
Mehr Info HIER

Ein Stück der „Drei Orangen“ in Kooperation mit Esslinger Kulturschaffenden.

18. Sept.19 Esslingen, Kulturzentrum Dieselstrasse
29. Nov.19 München, Halle 6 / Klangbüro

dabei:

Jakob Schmid, Videokunst

Sawako Nunotani, Tanz & Choreographie

Oliver Prechtl, Piano & Elektronik

Daniel Kartmann, Schlagwerk & Performance

Daniela Petry, Kontrabass & Performance

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letzte Produktion „WE BOTS“ 13. Dez. 2018, Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen

Yeah, die  Premiere war großartig, danke an alle, die das möglich gemacht haben!

Was sagte die Presse?

„wie im Rausch erlebt man die pulsierenden Bewegungen“, mehr: Esslinger Zeitung (Reportage)

„Um Inhalte zu kommunizieren“, mehr: Stuttgarter Zeitung (Portrait D.Petry)

hier der Trailer

Worum ging es ?

„WE BOTS“ erzählt die Geschichte der ambivalenten Beziehung zwischen Mensch und Roboter. Die mythologische Figur „Golem“ bildet den roten Faden. Eine Sagengestalt des Mittelalters, die von Weisen aus Lehm geformt und durch „Zahlencodes“ zum Leben erweckt wird. Sie schafft eine Brücke zwischen dem Jetzt und einem Damals, als die ersten Roboter im Kino Einzug hielten.

Die erste Produktion des Kollektivs „Drei Orangen“ – ein unterhaltsamer Abend, an dem Roboter zuweilen ihren Erbauern trotzen oder gar die Kontrolle übernehmen.

Welche Filmausschnitte wurden gezeigt?

Kurzfilme wie „Exiting the factory“ (1895), „Automatic motorist“ (1911) und „Mechanical doll“ (1922) tragen ein Roboter-Bild der Menschen zu den Anfängen der Filmgeschichte bei. So begegnen den Zuschauern selbstfahrende Autos, aufziehbare Puppen oder Vehikel zu fernen Planeten.

Hintergrund der Reihe „Drei Orangen – Musik, Tanz, Film // Live“:

Für das Kollektiv „Drei Orangen“ ist Livemusik mehr als Klang und Tanz mehr als Bewegung. Eine interdisziplinäre Verschmelzung von Musik, Tanz und Film, durch die ein Thema und seine Kulturgeschichte erlebbar werden. So können Inhalte auf neue Weise erfahren werden, die uns tagtäglich umgeben und emotional umtreiben. Partizipative Elemente sind Teil des Musik/Tanztheater – Gesamtkonzepts, die das Kollektiv gemeinsam entwickelt. DAniela Petry als künstlerische Leiterin und externe Kooperationen gestalten diesen Prozess mit Spaß und Dynamik.

Der Dank der Drei Orangen gilt dem Kulturamt Esslingen, des Kulturzentrum Dieselstrasse, des Komma / 5bis9 Esslingen und dem Kommunalen Kino Esslingen. Das Konzept wurde entwickelt mithilfe des „european centre for creative economy“.

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